Dokumentation
Unser Ziel war es, deutsche Festivals in verschiedenen Kategorien miteinander in Vergleich zu stellen. Dafür haben wir uns zunächst auf die Genres Hip Hop, Rock/Pop, Electro, Jazz und Schlager geeinigt, um ein möglichst weites Musik- und Besucherspektrum abzudecken.
Nach einiger Recherche legten wir uns außerdem auf die Themenbereiche Preis, Fläche, Besucherzahlen, Bands, und Facebook-Likes fest, da für diese Bereiche Informationen über alle Veranstaltungen zu finden waren. Um ein möglichst vergleichbares Ergebnis zu erhalten, haben wir uns auf Festivals beschränkt, die kostenpflichtig sind und in Deutschland stattfinden.
Unter Berücksichtigung der genannten Kriterien, entschieden wir uns dann bei jedem Genre für das Festival mit den höchsten Besucherzahlen.
Bei der Auswahl der Diagramme haben wir durch die Vielzahl von Infografiken auf eine abwechslungsreiche Gestaltung geachtet. So wird der Leser positiv gefordert und das Interesse beibehalten. Alle Themen sind passend zu ihrem Inhalt und verständlich dargestellt worden. Zudem wurde darauf geachtet, Thema und Metapher gestalterisch in die Statistiken aufzunehmen, um eine schnellere Verständlichkeit und Interesse zu erzielen, sowie die doppelte Codierung der Informationen zu bewirken.
Verwendet wurden:
Preise: Säulendiagramm
Fläche: Flächendiagramm
Besucherzahlen: Isotypen
Bands: Säulendiagramm
Facebook-Likes: Balkendiagramm
Unsere Farbgestaltung teilt sich in zwei Elemente. Zunächst haben wir uns dafür entschieden, die Logos der 5 ausgewählten Festivals
in Schwarz/Weiß darzustellen und diese jeweils mit einer anderen Farbe zu hinterlegen. Diese Farbe wiederholen sich in den Infografiken
und bieten dem Betrachter eine gute Orientierung. So weiß er sofort, um welches Festival es sich jeweils handelt.
Außerdem haben wir uns bei der Gestaltung des Festivalgeländes auf ein sonniges und freundliches Farbklima, in hellen Blau- und Grüntönen geeinigt. Der Betrachter verbindet damit das typische Festivalfeeling – gute Laune, Sommerwetter, Open-Air.
Um dem Charakter von unterhaltsamen Infografiken beizubehalten, haben wir auch Landschaft und Figuren in einem Comicstil gehalten. Bei der Schrift haben wir "OpenSans" gewählt, welche geradlinig und eher schlicht wirkt. So soll nicht von den wesentlichen Elementen abgelenkt werden.
Aufbau
Da wir uns bei dem Layout für eine recht bunte und abwechslungsreiche Gestaltung und viele Metaphern entschieden haben war es uns wichtig, die Aussagen nicht durch den Einsatz zu vieler Medienelemente zu verdecken. Aus diesem Grund gibt es für jede Infografik ein Anzeigebild, das den Betrachter schon in die Thematik der folgenden Infografik einführt. So weiß der Betrachter beispielsweise bei der Kasse schon vorher, dass es sich um die Eintrittspreise handelt. Dadurch kann er sich schneller und effektiver auf die zu vergleichenden Werte konzentrieren. Weil diese Elemente jedoch nur eine kurze Einführung bilden und den Betrachter lediglich aufmerksam machen solllen, sind diese eher mininmalistisch gehalten.
Die Infografiken werden in einer Art Sprechblase angezeigt. Dies passt thematisch zu den Festivalguides, die den Besucher über die Seite führen sollen. Zudem haben wir darauf geachtet, die Festivals immer in der gleichen Reihenfolge anzuordnen und nicht etwa nach Größe – so wird keine Aussage in einen besonderen Fokus gerückt.
Um die Bereiche Interaktion und Animation abzudecken, haben wir uns für eine Parallaxe entschieden. So kann der Besucher selbständig über das Gelende "gehen" und die Richtung selber wählen. Außerdem wird dem Besucher selber überlassen, welche Infografiken er sich ansehen möchte, da diese erst durch Mausklick auf das entsprechende Themensymbol erscheinen.Außerdem erhält die Infografik einen Unterhaltungscharakter.
Die Verwendung der Parallaxe war für uns alle Neuland und führte an vielen Stellen zu kniffligen Problemen. Zur Lösung dessen haben wir mit einem Framework gearbeitet, das sich in den folgenden Links befindet:
Scrolling Clouds
Create a Funky Parallax Background Effect using jQuery
Die Animation erfolgt entweder durch animierte GIFs, oder wird via HTML gesteuert.